Öffentliche Plätze

Erlenmattplatz

Abb. 1: Visualisierung Erlenmattplatz (Blick vom Baumhain Richtung Norden)

Der Erlenmattplatz am Riehenring zeichnet sich durch eine hohe nutzungsbezogene Flexibilität aus. Ein befestigter Bereich kann für einen Verkehrsgarten und Freizeitaktivitäten, sowie zeitlich begrenzte Veranstaltungen und Märkte, wie z.B. den heutigen Sonntagsmarkt genutzt werden. Als Ort für Spiel und Sport, Aufenthalt und Bewegung stehen Jugendliche im Fokus der Nutzer.

Das Projekt für den Erlenmattplatz beinhaltet nebst einer grosszügigen, vielseitig nutzbaren Fläche ein Gebäude zur Nutzung durch Jugendliche und eine Trendsporthalle. Der Erlenmattplatz ist unter anderem das Resultat eines Projektwettbewerbs, der 2011 für die Gestaltung der beiden Plätze ausgeschrieben worden ist. Verfasser des Siegerprojektes ist das Landschaftsarchitekturbüro Koeber aus Stuttgart.

Auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses entwickelten das Bau- und Verkehrsdepartement zusammen mit dem Erziehungsdepartement und unter Einbezug lokaler Jugendorganisationen einen öffentlichen Platz mit besonderer Attraktivität für Jugendliche und einer gesamtstädtischen Ausstrahlung.
Das Basler Büro Pedrocchi Architekten wurde mit der Ausformulierung des Raumprogramms der Gebäude und der anschliessenden Machbarkeitsstudien für das Infrastrukturgebäude und der Trendsporthalle unterhalb der Welle betraut.

Mit dem vorliegenden Projekt kann ein seit Jahren verfolgtes Ziel, Kindern und Jugendlichen ausreichend Angebote und Raum zur Verfügung zu stellen, umgesetzt werden. Gleichzeitig bietet das Projekt einen attraktiven Ersatzstandort für die Trendsporthalle im Alten Pumpwerk in den Langen Erlen.

Abb. 2: Blick über den Tangentenweg auf „die Welle“
Abb. 3: Blick vom überdeckten Aussenbereich des Infrastrukturgebäudes auf den Erlenmattplatz Richtung Riehenring

Der Regierungsrat Basel-Stadt hat mit dem Beschluss vom 18.November 2014 die finanziellen Mittel von insgesamt rund CHF 20,5 Mio. für die Projektierung und Realisierung sowie für den Betrieb des Platzes und der Gebäude beim Grossen Rat beantragt.

Max Kämpf-Platz

Das aus dem Wettbewerb entwickelte Projekt für den Max Kämpf-Platz wird derzeit wegen Kostenüberschreitungen überarbeitet. Es wird Gegenstand eines weiteren Ratschlages sein, der voraussichtlich Mitte 2015 dem Regierungsrat vorgelegt werden wird. Der Max Kämpf-Platz soll als Quartierplatz ausgebildet werden und den Bewohnern des Erlenmattquartiers und der umliegenden Quartiere als Ort der Begegnung und Erholung zur Verfügung stehen.

Planer
• Landschaftsarchitektur: Koeber Landschaftsarchitektur, Stuttgart
• Architektur: Pedrocchi Architekten, Basel
• Ingenieur: Rapp Infra , Basel
• Visualisierungen: Philpp Schärer, Zürich

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