Lärmempfindlichkeitsstufenplan

Ausschnit Lärmempfindlichkeitsstufenplan der Stadt Basel.

(Copyright BVD)

Ziele

Die Lärmschutz-Verordnung des Bundes will Bevölkerung und Umwelt vor übermässiger Lärmbelastung schützen. Dieser Schutz kann aber nicht in allen Gebieten gleich streng sein. Der Lärmempfindlichkeitsstufenplan (LESP) legt deshalb fest, welches Mass an Lärmimmissionen an welchen Orten erlaubt ist.

Je höher die Lärmempfindlichkeitsstufe, desto höher sind die zulässigen Lärmimmissionen. Der LESP bezieht dabei sich nicht auf jeden Lärm, sondern nur auf Lärm aus ortsfesten Anlagen. Dazu gehören Strassenverkehrslärm, Eisenbahnlärm, Lärm von Flugplätzen, Industrie- und Gewerbelärm und Lärm von Schiessplätzen. Damit schafft der LESP Klarheit für potenzielle Lärmverursacher und für vom Lärm Betroffene, welche Immissionen in einem Gebiet zulässig bzw. welche zu akzeptieren sind.

Vorgehen

Mit der Lärmschutzverordnung hat der Bund die Inhalte der Lärmempfindlichkeitsstufenpläne für die ganze Schweiz vorbestimmt. Nach über zehnjährigen Vorstudien, Entwurfsvarianten und Interessenabwägungen wurde der Lärmempfindlichkeitsstufenplan für die Stadt Basel im Oktober 2003 vom Grossen Rat beschlossen. Eine grundlegende Revision ist derzeit nicht geplant.